Bracken, ein Dorf in der tiefsten brandenburgischen Provinz. Dort hat sich Dora ein Haus gekauft. Weg aus der Großstadt. Weg von den linksliberalen Gutmenschen. Weg von ihrem Job in der Weltretter-Werbeagentur. Dora braucht einen Neustart. Jetzt steht sie im Garten und gräbt ein Kartoffelbeet um. Ein Nachbar stellt sich ihr als „Dorfnazi“ vor. Ein anderer reißt ununterbrochen fremdenfeindliche Witze. Bei Dora setzt die Rassismusstarre ein. Sie erkennt, dass nichts, was sie über Menschen, Politik und das Leben zu wissen glaubt, in Bracken gültig ist. Juli Zehs Bestseller über Doras Stadtflucht wirft einen Blick hinter die festbetonierten Bilder vom Stadt- und Landleben. Und entdeckt eine Mitmenschlichkeit, die irritiert und herausfordert. In entlarvenden Dialogen skizziert Juli Zeh eine Welt, in der zu viele versuchen, mit klarer Kante Sicherheit zu suggerieren. Aber über Menschen lässt sich nur eine Meinung bilden, wenn man ihnen begegnet – auch wenn es über einen Gartenzaun hinweg passiert.
nach dem Homerischen Epos für die Bühne bearbeitet | Landestheater Schwaben | Regie: Sarah Kohrs
DonnersTag, 21.05.2026
»Meinen berühmten Namen, Zyklop, den sollst du erfahren: Niemand heiße ich.«
… So überlistet Odysseus den Menschenfresser Polyphem im neunten Gesang der »Odyssee«. Sein tatsächlicher berühmter Name wird aber noch viel berühmter werden. Die »Odyssee« steht nicht nur synonym für Irrfahrten aller Art, sie ist seit über 2500 Jahren die umfassendste und wirkmächtigste Sage des Abendlandes. Jahrhundertelang hat sie die Menschen informiert, unterhalten und inspiriert – und informiert, unterhält und inspiriert uns noch heute. Die Inszenierung zeigt, wie dieser ungewöhnliche Held seine große Lebensreise meistert. Wir erleben, wie der Zyklop besiegt, die Zauberin Circe umgarnt, der Gesang der Sirenen ertragen und sogar der Gang in die Unterwelt angetreten wird auf dem langen Weg nach Hause. Mit Mut und Tatkraft, aber auch mit schlauen Tricks und dem richtigen Gefühl für die Situation schafft Odysseus, dass er zurecht seinen Namen verdient: der Listenreiche.
Eine (Heimat-)Satire Von Stefan Vögel | Landestheater Schwaben
DonnersTag, 11.06.2026
Das Stück basiert auf der »Wahnwitzigen Fernsehserie« von David Schalko, die laut Filmdienst »ein Feuerwerk des schwarzen Humors entfacht.«
Ein Wunder muss geschehen und zwar dringend! Bürgermeister Gerri Tschach hat seine Gemeinde Braunschlag in den finanziellen Ruin getrieben und da muss eben schnell eine Marienerscheinung her, um Geld in die klammen Kassen zu spülen. Die zahlungskräftigen Pilger, die jetzt endlich in Scharen kommen, überfordern die örtliche Polizei, der hiesige Tierpräparator spürt die nahende Ankunft von Außerirdischen und die Madonna muss fortan für allerlei Wunder herhalten, die eigentlich keine sind, auch in Sachen Liebe. Bittersüße Komik im Panoptikum der schrägen Dorfgestalten!
Mulo Francel: saxes, clarinets, mandoline; Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, vibrandoneon, trumpet; D.D. Lowka: bass, percussion; Chris Gall: piano
Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo. Unzählige Orte von Helsinki bis Hong Kong, vom Kaukasus bis in die New Yorker Carnegie Hall haben die abenteuerlustigen Künstler seither bereist. Durch ihre verwegene Musizierweise holten sie sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards. Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall leben sie ihre Musik im Hier und Jetzt. Dies erinnert an vier Burschen, die fröhlich musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo. Später verbrachte man Zeiten in Buenos Aires und Rio de Janeiro, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein, Caipirinha und frischer Brazilian Music direkt von der Quelle.
Mit viel Gefühl und Leidenschaft, aber auch Anspruch an den Chorklang möchten die SängerInnen die ZuhörerInnen begeistern und durch die Botschaften der Lieder berühren. Das Programm zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der Chorstimmen, von leise und emotional bis zu kraftvoll und mitreißend. Der Chor überzeugt sowohl in der a-cappella-Performance als auch in Kombination mit dem Pianisten Leo Link und Jakob Link am Kontrabass. Im September 2003 gegründet, entwickelte sich der Chor unter Leitung von Konni Link kontinuierlich weiter. So gehören heute neben Spirituals und Traditionals auch internationale zeitgenössische Worship-Songs mit Einflüssen aus dem Blues, Soul und Funk sowie Pop- und Jazzklassiker zu seinem Repertoire.
Herzlich Willkommen beim Kulturring Kaufbeuren e.V.
Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen unser neues Jahresprogramm! Auch in diesem Jahr erwartet Sie eine vielfältige Auswahl an Konzerten und Theateraufführungen sowie eine Ausstellung – von klassischen Meisterwerken bis hin zu zeitgenössischen Inszenierungen. Unser Ziel ist es, Kultur lebendig zu halten, Menschen zu verbinden und inspirierende Begegnungen zu schaffen.
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